Haus Burgund-Franche-Comté

 
 

Vorträge und Lesungen 

 

Kapelle Notre-Dame du Haut
Ronchamp

Montag, 04. Juni 2018 um 19.00 Uhr im Erbacher Hof (Kettelersaal)

©Sandrine Baverel


Die UNESCO nahm 2016 eine Serie von 17 Bauten und Ensembles des schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier (Charles-Édouard Jeanneret-Gris, 1887-1965) in die Weltkulturerbeliste auf. Die Bauten, verteilt über sieben Länder und drei Kontinente, verdeutlichen die herausragende Rolle Le Corbusiers für die Architektur des 20. Jahrhunderts und sind Zeugnisse der Globalisierung der Moderne.

Einer dieser Bauten ist die 1955 eingeweihte Kapelle Notre-Dame du Haut in Ronchamp bei Belfort (Departement Haute-Saône), südlich des Naturparks Ballons des Vosges gelegen. Le Corbusier plädierte für die Verwendung neuer Baustoffe. Mit den Materialien Beton, Stein, Holz, Gusseisen, Bronze, Email und Glas erschuf er ein erstaunlich leichtes, lichtes Werk und verwirklichte durch die Konstruktion und Raumeinteilung die wesentlichen Elemente der Schöpfung: Materie und Licht.

Der Mainzer Architekt Jürgen Hill stellt die Besonderheiten dieses einmaligen Kirchenbaus der Moderne vor.

Eintritt frei

In Zusammenarbeit mit dem Erbacher Hof / Akademie des Bistums Mainz

Wie zeitgemäß sind Städtepartnerschaften?

Dienstag, 05. Juni 2018 um 18.30 Uhr - Rathaus der Landeshauptstadt Mainz

 

©dfi

Viele Bürgerinnen und Bürger verbinden mit dem Begriff « Europa » vor allem Institutionen, Bürokratie und undurchsichtige Entscheidungswege. Gleichzeitig praktizieren viele von uns eine ganz andere europäische Realität, durch Austausch, Auslandsaufenthalte, gemeinsame Projekte. Dieses gelebte Europa findet vor allem auf lokaler Ebene statt.

Die Städtepartnerschaften – in Europa gibt es ca. 20.000, davon alleine 2.200 zwischen deutschen und französischen Kommunen – sind ein bewährtes Gefäß für bürgernahen Austausch, persönliche und berufliche Beziehungen. In einer kürzlich publizierten Studie haben wir die deutsch-französischen kommunalen Partnerschaften untersucht. Das Ergebnis ist insgesamt erfreulich: die Partnerschaften sind auch im 21. Jahrhundert lebendig, allerdings müssen immer wieder neue Teilnehmergruppen für die aktive Mitwirkung motiviert werden.

Es lohnt sich, politisch und finanziell in Städtepartnerschaften zu investieren. Verschiedene Programme der EU bieten kommunalen Strukturen die Möglichkeit, ihren Austausch fördern zu lassen.

Prof. Dr. Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg, spricht über die Bedeutung kommunaler Partnerschaften anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Mainz-Dijon.

Eintritt frei

In Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Mainz